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Mehr Wirtschaftlichkeit und Transparenz im Bau durch modellbasierte digitale Arbeitsweise

15.02.2024

Konflikte zwischen Gewerken auf Baustellen vermeiden: Berliner Ingenieurbüro GKK setzt konsequent auf Bauen mit BIM und erweitert sein Kompetenzteam


Mehr Wirtschaftlichkeit und Transparenz im Bau durch modellbasierte digitale Arbeitsweise


In der Baubranche geht es schon mal recht offen und direkt zu, der Ton zwischen den Gewerken ist dann eher hart statt
herzlich. Doch die aktuelle wirtschaftliche Situation fördert die Erkenntnis, dass ein Miteinander hilfreich sein kann.
Kooperation statt Kollision heißt die neue Philosophie und BIM ist das Tool dafür: Building Information Modeling (BIM).
Dabei werden alle relevanten Daten eines Bauwerks in ein digitales Modell überführt und allen beteiligten Gewerken
zugänglich gemacht. Auf diese Methode setzt die GKK Ingenieurgesellschaft für Hochbau mbH aus Berlin konsequent bei
fast all ihren Neubauprojekten.


Zum Beispiel bei der Errichtung des sechsstöckigen Bürogebäudes „GIZ Campus“ auf einer Grundfläche von 53.000 m² mit
Tiefgarage und Außenanlagen in Eschborn. Das Projekt wird bis 2025 durchgängig in BIM-Planung realisiert und soll eine DGNBPlatin-
Zertifizierung für ressourcenschonendes, nachhaltiges Bauen erhalten.
„Ein durchgängiger BIM-Prozess, der Planung, Bauleitung und Bauausführung komplett miteinander integriert, ist effektiv und
erleichtert das Zusammenwirken der verschiedenen Gewerke und Akteure“, erläutert Cornelia Kind, Geschäftsführerin bei der GKK
Ingenieurgesellschaft mbH. Das Modell wird früh zur Kollisionserkennung zwischen den Gewerken genutzt, sodass auf der
Baustelle Konflikte vermieden werden können. Darüber hinaus wird mit dem Zyklus der Leistungsphasen das Modell detailliert
angereichert, dass im Ergebnis ein digitaler Zwilling des Gebäudes entsteht, welcher für das Facility Management die Grundlage
für dessen Bewirtschaftung bilden kann.


Noch überwiegen analoge Arbeitsweisen


Als Bauleitungsbüro besetzt die Berliner Ingenieurgesellschaft eine Schlüsselposition im BIM-Prozess, da sie sowohl mit den
Planern als auch mit den bauausführenden Unternehmen agiert. „Unsere Aufgabe ist es, Verständnis für die Vorteile einer
modellbasierten Arbeitsweise zu schaffen und dafür zu sorgen, dass die BIM-Modelle auch weiterverwendet werden“, weiß
Cornelia Kind.

Das bedeutet, noch einiges an Überzeugungsarbeit zu leisten. Denn die Schnittstelle zwischen den Fach-/Objektplanern und der
Bauleitung ist derzeit noch von der analogen Welt geprägt: Gedruckte Baupläne oder nur eingeschränkt weiterverwendbare
Digitalformate werden von den Planern an GKK übergeben. Kind ist jedoch überzeugt, dass schon in naher Zukunft auch die
Ingenieurgesellschaften vom digitalen Wandel in der Baubranche erfasst werden und von den Planern ausschließlich digitale
Gebäudemodelle erhalten.

 

Generationenübergreifendes Kompetenzteam BIM besteht seit fünf Jahren


Um sich auf dieses Szenario vorzubereiten, hat die GKK-Firmenleitung bereits vor rund fünf Jahren ein internes Kernteam zum
Thema Building Information Modeling (BIM) aufgebaut. Das BIM-Kompetenzteam bei GKK ist selbstverständlich Chefsache.
Geschäftsleitung aber auch Bereichsleitung für die Themenfelder Ausschreibung und Vergabe sowie Oberbauleitung sind fester
Bestandteil der BIM-Spezialistinnen und -Spezialisten im Unternehmen. Cornelia Kind kann dabei auf ein
generationenübergreifendes Team bauen, bei dem Profis mit langjährigem Fachwissen zum Thema Bauen mit jungen IT-Experten
sehr eng zusammenarbeiten. Einige Mitarbeiter des BIM-Teams sind bereits seit dem Studium im Unternehmen und haben mit ihren
BIM-basierten Masterarbeiten aktiv ihren Beitrag zur erfolgreichen Digitalisierungsstrategie geleistet.

 

Bewerbung als Bauleiter in 20 Sekunden


Durch die Geschäftsleitung haben die Teams die Kundenperspektive permanent im Blick – und damit auch die Wirtschaftlichkeit
des Unternehmens, das konsequent weiterwächst und immer größere und komplexere BIM-Projekte realisiert. „Ein durchgängiger
BIM-Prozess spart uns sehr viel Zeit und macht unser Unternehmen effizienter“, sagt Markus Pichler, Ausschreibungsspezialist,
BIM-Experte und Senior-Bauleiter bei GKK. Insbesondere in den Leistungsphasen 6, 7 und 8, also im Bereich BIM-basierter
Ausschreibung, Vergabe und Bauüberwachung, sieht er die größten Mehrwerte einer modellorientierten Arbeitsweise, da hier noch
viele Prozesse automatisiert werden können.

Da das Unternehmen konsequent weiterwächst und die BIM-Projekte größer und komplexer werden, ist das Bauleitungsbüro
immer auf der Suche nach neuen Talenten, die Interesse haben, sich in einer modernen Ingenieurgesellschaft mit ihren Ideen aktiv
einzubringen. Bewerbungen, zum Beispiel als Bauleiter, sind in nur 20 Sekunden über die Webseite des Unternehmens möglich:
www.gkk-berlin.de/karriere.

 

GKK zeigt BIM-Kompetenz in der Ausschreibung am 20. Februar auf der digitalBAU-Messe in Köln


Cornelia Kind wird die BIM-basierte Kompetenz der GKK Ingenieurgesellschaft für Hochbau auf der Messe digitalBau 2024 am 20.
Februar in Köln vorstellen. Auf dieser Fachmesse für digitale Lösungen in der Baubranche wird sie insbesondere zeigen, wie GKK
trotz unterschiedlicher digitaler Planungssystematiken von Architekturbüros eine automatisierte und einheitliche BIM-gestützte
Ausschreibung ermöglicht.

Angebot für Journalisten: Für Interviews zum Thema steht GKK-Geschäftsführerin Cornelia Kind gern zur Verfügung. Anfragen und Terminvereinbarung bitte an Pia Moreike: p.moreike@gkk-berlin.de.

Pia Moreike

Ansprechpartnerin für Pressemitteilungen

GKK Ingenieurgesellschaft für Hochbau mbH
Kurfürstenstraße 83 A
10787 Berlin
E-Mail: p.moreike@gkk-berlin.de


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